Umzug
Pocket ist zu. Deine Liste muss es nicht sein.
Wenn du deine Pocket-Datei noch hast, liest Pageta sie ein — CSV, HTML-Ausfuhr oder eingefügte Liste, 200 Adressen je Durchgang. Dasselbe gilt für Instapaper oder Browser-Lesezeichen.
Zuerst: der Export bei Pocket ist geschlossen
getpocket.com/export leitet heute auf die Startseite um. Mozilla hat den Dienst abgeschaltet und die Konten-Daten am 12. November 2025 gelöscht. Weiter geht es nur mit der Datei, die du damals heruntergeladen hast — meist ein ZIP mit einer CSV darin. Findest du sie nicht mehr, fang mit einer leeren Liste an; das ist kein schlechterer Start.
So geht’s
Drei Schritte, ein paar Minuten.
-
Datei entpacken
Doppelklick auf das ZIP, das macht jedes Betriebssystem selbst. Darin liegt eine
.csv(neuere Ausfuhren) oder eine.html(ältere). Beide gehen. ZIP-Archive packt Pageta bewusst nicht selbst aus — das wäre eine Abhängigkeit mehr für einen Handgriff von zwei Sekunden. -
In Pageta einlesen
In der App: Lese-Liste → Einstellungen → Liste aus einer Datei übernehmen. Pageta zählt die gefundenen Adressen, zeigt Dubletten und Übersprungenes — erst dann startest du. Oder eine Liste einfügen, eine Adresse je Zeile.
-
Durchlaufen lassen
Der Import läuft in Durchgängen zu 200 Adressen. Du siehst den Fortschritt, kannst abbrechen, und was schon in deiner Liste liegt, wird übersprungen statt doppelt angelegt.
Was du bekommst
Nach dem Import
- Lese-Liste Alle Adressen als Artikel, mit Titel, Quelle und Lesezeit.
- Reader-Text Beim Import geholt, danach auch offline lesbar.
- Markierungen Vier Farben, ab jetzt in Pageta. Aus dem alten Dienst kommen keine mit.
- Tags Vergibst du selbst, oder Pageta schlägt sie vor.
- Teaser statt Text Bei Seiten mit Cookie-Wand. Das Bookmarklet holt den Artikel aus deinem eigenen Tab nach.
Fragen zum Umzug
-
Kann ich meinen Pocket-Export noch anfordern?
- Nein. getpocket.com/export leitet nur noch auf die Startseite um, und Mozilla hat die Konten-Daten am 12. November 2025 gelöscht. Übernehmen lässt sich nur eine Datei, die du damals heruntergeladen hast.
-
Ich habe meine Datei noch — was mache ich damit?
- Entpacken, falls es ein ZIP ist, und die Datei darin in Pageta unter Lese-Liste → Einstellungen wählen. Pageta zieht die Adressen heraus, egal ob sie in einer CSV, einer HTML-Ausfuhr oder untereinander stehen.
-
Was wird übernommen?
- Die Adressen. Titel, Text, Quelle und Lesezeit holt Pageta danach selbst. Tags, Archiv-Status und Markierungen aus dem alten Dienst kommen nicht mit — Pageta liest die Datei als Liste von Adressen, nicht als Datenbank-Abbild.
-
Wie viele Adressen auf einmal?
- 200 je Durchgang. Längere Listen laufen als mehrere Durchgänge nacheinander, das läuft von selbst — du siehst den Fortschritt und kannst abbrechen.
-
Was passiert mit doppelten Einträgen?
- Pageta entdoppelt zweimal: beim Lesen der Datei (gleiche Adresse mit und ohne Schluss-Schrägstrich zählt einmal) und beim Speichern gegen das, was schon in deiner Liste liegt. Einen Import zweimal zu starten schadet nicht.
-
Werden die Artikel-Inhalte gespeichert oder nur die Links?
- Der Text wird beim Import geholt und liegt danach in deinem Gerät — auch dann lesbar, wenn die Original-Seite offline geht. Seiten hinter einer Cookie-Wand kommen als Teaser an; die holst du mit dem Bookmarklet aus deinem eigenen Browser-Tab nach.
-
Ich komme nicht von Pocket, sondern von woanders
- Derselbe Weg. Der Import sucht Adressen im Text der Datei und kennt kein Format — Instapaper-CSV, eine alte Lesezeichen-Ausfuhr aus dem Browser oder eine Liste aus der Zwischenablage gehen genauso.
-
Was, wenn ich Pageta später verlassen möchte?
- Du nimmst alles mit. In den Einstellungen der Lese-Liste lädst du die ganze Liste als JSON herunter — mit Text, Tags, Notizen und Markierungen — oder nur die Adressen als Liste, die jeder andere Dienst einliest. Deine Liste liegt local-first auf deinem Gerät und wird verschlüsselt synchronisiert.
Liste einlesen
Konto anlegen, Datei wählen, lesen. Klemmt etwas, schreib uns über den Feedback-Knopf unten rechts — wir antworten.